Das Flüstern der Pappeln – Julia von Rein-Hrubesch

Wo fängt man an bei dieser Geschichte, in der es so viele Facetten gibt? Ich wusste nicht, auf was für eine Geschichte ich mich einließ, als ich das Buch begonnen habe. Das Flüstern der Pappeln hat mich mit auf eine Reise in die Provinz genommen, die ich gern gemacht habe. Sie hat mich an eigene Gedanken erinnert, die ich als Mittzwanzigerin hatte.

Hennie, die Protagonistin, kommt zurück auf den elterlichen Hof nach einigen Jahren im Ausland, weil sie nicht so richtig etwas mit sich anzufangen weiß. Durch eine Verwechslung gelangt sie an Briefe, die nicht an sie adressiert waren. Hennie glaubt, dass ihre Großmutter diese abgeschickt hatte, dass sie eine Affäre hatte. Sie begibt sich auf die Suche nach Antworten – und findet dabei auch welche für ihre eigene Zukunft.

Es ist eine Geschichte, die von der Suche nach dem Sinn im eigenen Leben erzählt, die zeigt, dass auch Eltern und Großeltern nur Menschen sind. Die Geschichte macht deutlich, dass das, was man sucht, manchmal dort ist, wo man es am wenigstens erwartet – und dass Heimat doch mehr als nur ein Wort ist.

Dazu hat Julia von Rein-Hrubesch eine poetische, aber nicht ausschweifende Sprache, die einen sofort in die Geschichte hinein holt. Es ist ein Genuss, das Flüstern der Pappeln zu lesen und sich zusammen mit Hennie auf die Suche nach Antworten zu begeben.

Zum Buch: Das Flüstern der Pappeln

#Buchpassion – Wie ich meine Lieblingsautoren fand

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Charlie N. Holmberg – Der Papiermagier

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